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Erst kürzlich verkündete Eve mit dem nächsten großen Update bereit für HomeKit über Thread zu sein. Auch wir haben schon mal über Thread berichtet, doch für viele von euch ist dieser Standard noch komplett neu.

Bei Thread wird auf das IP-basierte Protokoll IPv6 gesetzt und wie bereits von ZigBee bekannt, werden auch im Thread Mesh-Netzwerk eigenständig Knotenpunkte geschaffen. Thread benötigt aber keinen zentralen Knotenpunkt und auch ein Repeater fällt dadurch weg.

Zudem arbeitet Thread auch deutlich stromsparender und so können Schalter und Aktoren mit Batterieversorgung, deutlich länger in Betrieb bleiben, ohne einen Batteriewechsel. Den Anfang hat Apple mit dem HomePod Mini bereits gemacht und mittlerweile geben immer mehr Hersteller ihre Roadmap für 2021 bekannt. Unter anderem hat auch Nanoleaf nun mitgeteilt, dass sie Thread in alle zukünftigen Produkte integrieren werden.

Wir wussten in dem Moment, als Thread auf dem Markt kam, dass es unsere Antwort auf die Gestaltung eines besseren Smart Homes ist. WLAN, Bluetooth und Zigbee bringen von Natur aus Nachteile mit sich – Thread vereint das Beste aus diesen drei Welten. Wir hätten die Essentials nicht auf den Markt gebracht, wenn es sich nur um weitere Bluetooth- oder WLAN-Produkte gehandelt hätte. Wir sind fest davon überzeugt, dass Thread die Zukunft ist. Da sowohl Apple als auch Google und Amazon hinter Thread stehen, ist es nur eine Frage der Zeit, bis alle anderen Hersteller von Smart-Home-Produkten nachziehen.

Gimmy Chu, CEO und Mitbegründer von Nanoleaf

Thread steht derzeit zwar noch am Anfang und erst nach und nach wird hier ein großer Pool an Herstellern ihre Produkte bereitstellen, aber ein gemeinsamer Standard für viele Smarthome-Geräte ist sicherlich der richtige Weg.

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Über

Tom

Meine ersten smarten Lampen habe ich 2013 gekauft und seit dem gibt es kein Halten mehr. Mittlerweile habe ich mehr als 50 smarte Leuchtmittel im Einsatz.

1 Kommentar

  1. Avatar

    Sicherlich wird es im Laufe der Zeit immer „bessere“ Protokolle geben Die Frage wird sein, ob die Anwender tatsächlich bereit sind, auf das neuste umzustellen. Dafür sind m. E. die Produkte zu hochpreisig.

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