Meinen Eindruck vom neuen Philips Hue Neon Outdoor Lightstrip wollte ich eigentlich schon länger mit euch teilen, bisher kam ich jedoch noch nicht dazu. Umso mehr freue ich mich, euch jetzt zeigen zu können, was der Hue Neon Outdoor Lightstrip alles so zu bieten hat und wo die Unterschiede liegen.
Viele von euch kennen sicherlich das Vorgängermodell, welches schon mehrere Jahre auf dem Markt ist. Ich lehne mich wohl nicht zu weit aus dem Fenster, wenn ich sage, dass dieser im Grunde recht solide ist, allerdings mit einem Problem. Mittlerweile ist die Gradient-Technologie Standard, das alte Modell kann jedoch nur eine Farbe gleichzeitig anzeigen.
Mit dem Hue Neon Outdoor Lightstrip ändert sich das grundlegend, denn Philips Hue stattet den Lightstrip erstmals mit Gradient-Technologie aus. Die Maße und das Design bleiben jedoch fast identisch, bis auf ein, zwei kleine Veränderungen. Die Breite gleicht mit 11 Millimeter dem Vorgängermodell, bei seitlichem Blick fällt jedoch auf: Der untere weiße Kunststoff wurde etwas vergrößert und das Transparente minimal verkleinert. Insgesamt wuchs der Lightstrip um 0,1 Millimeter auf 21 Millimeter in der Höhe.
Die Gradient-Technologie
Wie eben bereits angesprochen, ist der Hue Neon Lightstrip für den Außenbereich mit der Gradient-Technologie und Chromasync ausgestattet. Ersteres wurde vor etlichen Jahren mal eingeführt, ermöglicht euch mehrere verschiedene Farben gleichzeitig darzustellen und das auf der gesamten Länge des Lightstrips. Dazu stehen euch im Farbauswahlfeld drei Farbpicker zur Verfügung, die Zwischenfarben werden automatisch erzeugt.
Dies ist gleichzeitig auch die größte Änderung zum alten Lightstrip. Mit dem neuen Belichtungsmodus „segmentiert“ lassen sich sogar einzelne Abschnitte auswählen und die Farben exakt einstellen. Zwar sind alle Modelle des neuen Lightstrips maximal 1.100 Lumen hell, dies ist aber mehr als ausreichend. Zum Vergleich: Fünf Meter des alten Lightstrips schafften es auf bis zu 1.650 Lumen.
Die Installation
Bei der Installation setzt man wieder auf altbewährtes. Im Lieferumfang sind die klassischen Kunststoffhalterungen dabei, mit denen ihr den Lightstrip an fast jede Oberfläche verschrauben könnt. Erdspieße sind allerdings nicht enthalten, wer ihn besonders gerade verlegen möchte, sucht sich im Baumarkt entsprechende Aluminiumschienen.
Vom mitgelieferten 30-Watt Netzteil läuft ein rund 2 Meter langes Kabel zum Controller, von dort sind es dann nochmal knapp 1 Meter zum Lightstrip. Eine Verlängerung von 2,5 Meter, 5 Meter und 10 Meter könnt ihr zusätzlich kaufen und zwischen Netzteil und Controller verbinden. Der Lightstrip ist für den sicheren Betrieb im Außenbereich konzipiert und nach IP67 zertifiziert. Das Netzteil mit IP55 hingegen sollte stets so installiert werden, dass es vor größeren Wassermengen und stehender Nässe geschützt ist, etwa an einer Hauswand oder unter einem Dachvorsprung.
Modelle und Preise
Neu hinzugekommen ist eine 10 Meter lange Variante, während der Outdoor Lightstrip bislang maximal in einer 5 Meter Version erhältlich war. Gleichzeitig entfällt das frühere 2 Meter Modell, das nun durch eine auf 3 Meter verlängerte Variante ersetzt wird, die UVP mit 139,99 Euro ist aber identisch geblieben. Am günstigsten wird es bei einer Länge von 10 Metern, dort landet ihr bei einem Meterpreis von 35 Euro.
Natürlich müsst ihr immer die Angebote beachten, aktuell schwanken die Preise bereits und die mittlere Länge wird derzeit für 146 Euro verkauft. Damit liegt ihr sogar bei nur 30 Euro pro Meter. Alle Längen haben die gleiche Helligkeit von maximal 1.100 Lumen, lassen per Zigbee und jetzt auch neu per Bluetooth einbinden.
Diese Längen gibt es:
- 3 Meter für 139,99 Euro
- 5 Meter für 199,99 Euro
- 10 Meter für 349,99 Euro
Falls ihr euch fragt, ob sich der Lightstrip nach links und rechts in einem 90-Grad Winkel verlegen lässt, dies ist problemlos möglich. Jedoch fällt die Ecke selbst nicht kantig, sondern leicht bogenförmig aus. Eine exakt spitze Ecke ist konstruktionsbedingt nicht möglich, da der Lightstrip sonst beschädigt werden könnte. Es bedarf also immer ein wenig Spielraum, wenn ihr Ecken und Knicken mit einbringen wollt.
Zusammengefasst bekommt ihr einen Lightstrip für den Außenbereich, wie man es Qualitativ bereits vom Vorgängermodell kennt. Die Gradient-Technologie hebt den Nutzen und vor allem die Beleuchtungsmöglichkeiten noch einmal auf ein neues Level, und das schöne? Ihr könnt ihn 1 zu 1 ersetzen.



