Bereits zur IFA 2025 hatte Dreame den Lightstrip P11 offiziell vorgestellt, rund vier Monate später gab es dann noch einmal eine Präsentation auf der CES 2026 in Las Vegas. Mittlerweile ist der Lightstrip erhältlich, allerdings nur beim Hersteller selbst im eigenen Online-Shop.
Knapp 100 Euro verlangt der eigentlich sonst für Wisch- und Saugroboter bekannte Hersteller für den Lightstrip P11. Damit befindet er sich in einem ähnlichen Preisrahmen wie der seit einigen Wochen verfügbare Philips Hue Flux Lightstrip. Beide Lightstrips sind zwar 5 Meter lang, jedoch gibt es einen Unterschied in der Helligkeit. Während das Hue-Modell auf bis zu 2.000 Lumen kommt, erreicht der Dreame Lightstrip nur 1.800 Lumen.
Bei den weiteren technischen Daten muss sich der Lightstrip nicht verstecken. Über die Dreame-App ist eine Mehrzonensteuerung (RGBICWW) mit Gradient-Effekt möglich. Pro Meter sind dazu 108 LEDs verteilt, die nicht nur Weißtöne und verschiedene Farben darstellen, sondern auch individuell angesteuert werden können. Der LED-Abstand beträgt knapp 3 Zentimeter, womit eine relativ gleichmäßige Ausleuchtung möglich ist.
Im Gegensatz zum Hue Flux Lightstrip gibt es aber nur diese eine 5 Meter lange Variante. Anders sieht es bei Hue aus: Dort bekommt ihr 3, 4, 5, 6 und 10 Meter und zusätzlich noch verschiedene Verbinder, womit Reststücke jederzeit wieder angeschlossen werden können. Zumindest kürzen ist beim Dreame Lightstrip P11 ebenfalls kein Problem, und das sogar alle 5 Zentimeter.
Die Dreame App
Fraglich ist bisher aber noch die genaue Steuerung per App. Bis auf das Video vom Hersteller selbst und ein paar Bewertungen gibt es keine Tests. Dank Matter over WiFi ist die Dreame App zwar nicht unbedingt notwendig, jedoch gibt es dann Einschränkungen: Auf Farbverläufe, spezielle Animationen oder die Music-Sync-Funktion müsstet ihr verzichten, Farben oder Weißtöne sind hingegen kein Problem.
Wollt ihr also das volle Potenzial aus dem Lightstrip herausholen, dann benötigt ihr auf jeden Fall die Dreame App. Mit Music-Sync könnt ihr direkt über das Smartphone-Mikrofon euren Lightstrip mit der Musik synchronisieren, womit Farben und auch die Helligkeit automatisch angepasst werden. Unabhängig davon sind bis zu 70 verschiedene Szenenmodi und zahlreiche personalisierte Einstellungen möglich.
Am Ende bleibt nur zu hoffen, dass die App nicht zu überladen ist, ähnlich wie es bei Govee immer mal wieder bemängelt wird. Interessant wird es, sobald auch andere Händler den Lightstrip gelistet haben und Dreame nicht mehr exklusiv selbst verkauft, das sollte sich positiv auf den Preis auswirken.



