Dass Philips Hue die Nanoleaf Shapes künftig auch in das eigene Lichtsystem integrieren wird, ist bereits seit einigen Tagen bekannt. Nun meldet sich auch Nanoleaf selbst zu Wort und bestätigt somit etwas voreilig die Zusammenarbeit. Uns gibt das die Möglichkeit, noch weitere Details zur Kooperation zu erfahren.
Auffällig sind auf jeden Fall die unterschiedlichen Bezeichnungen. Während Hue vom Wandleuchtenmodul spricht, bezeichnet Nanoleaf das Zubehör mit „Nanoleaf × Hue Controller“. Vermutlich eine kleine greifbarere namentliche Anpassung für die eigene Kundschaft.
Spannend ist auch eine Abweichung zu den bisher bekannten Informationen. Bislang war immer von maximal 100 unterstützten Panels die Rede, dies scheint sich jetzt aber nochmal geändert zu haben. Nanoleaf gibt plötzlich auf der eigenen Webseite eine Unterstützung von bis zu 120 Panels an. Dennoch muss man auch ehrlich sagen, die wenigsten werden wohl solch eine Menge an Panels zu Hause installiert haben.
Shapes lassen sich mit beiden Apps nutzen
Nach der Einrichtung lassen sich die Nanoleaf Shapes sowohl über die Philips Hue App als auch weiterhin über die Nanoleaf App steuern. Ein Parallelbetrieb ist somit grundsätzlich möglich, es gibt allerdings einige Einschränkungen. Unter anderem hat dies auch etwas was mit den unterschiedlichen Apps zu tun.
Musikvisualisierungen und Effekte über die Nanoleaf-App oder auch Touch-Gesten werden nicht in der Hue App angezeigt. Wird jetzt eine Hue Entertainment-Synchronisierung, eine Automation oder ein Alarm seitens der Hue App ausgelöst, werden alle Nanoleaf-Effekte überschrieben. Im Anschluss wird dieser Effekt auch nicht automatisch wieder fortgesetzt. Das Hue-System hat im Grunde Vorrang, was bei einer Integration auch sinnvoll ist.
Über die Hue App sind beispielsweise folgende Funktionen möglich
- Die Panels können passend zur Musik über Spotify angesteuert werden.
- Mit Hue Screen Sync passen sich die Farben der Panels an das Bild auf dem Fernseher an.
- Routinen und Automationen einrichten.
Zuletzt hatte Hue zudem bereits auf einer Support-Seite verraten, wie sich die Shapes innerhalb der Hue App verhalten. Sie werden wie ein normales Gradient-Leuchtmittel angezeigt. Das passende Bild hatten sie uns unfreiwillig direkt mitgeliefert, auf dem fünf Farbauswahl-Picker zu sehen waren. Das heißt: Ihr stellt bis zu fünf verschiedene Farben ein und die restlichen Zwischenfarben werden automatisch durch die Hue App generiert.
Das neue Hue Wandleuchtenmodul oder wie Nanoleaf es nennt „Nanoleaf × Hue Controller“ bekomme ich mit ziemlicher Sicherheit morgen Abend in Berlin zu Gesicht. Am darauffolgenden Tag wird das Zubehör dann morgens offiziell vorgestellt. Falls ihr offene Fragen habt, dann nehme ich die gerne mit in die Hauptstadt. Unter anderem werden auch Hue Screen Sync, der OmniGlow Outdoor Lightstrip und der Lian 360° Lichtschlauch präsentiert.

