Bereits Mitte Juli gab es einen kleinen Leak mit einem Bild und einer sehr kurzen Beschreibung zu den drei neuen Lichterketten aus der Hue Festavia-Serie. Schon damals war eigentlich klar: Mit der Geheimhaltung bis zur offiziellen Vorstellung Anfang September wird es dieses Mal wohl auch nicht klappen.
Und ich sollte Recht behalten, denn jetzt sind alle drei Modelle mit zahlreichen weiteren Informationen aufgetaucht. Somit gibt es auch erstmals konkrete technische Details zum Hue Festavia Lichtervorhang, zur Hue Festavia Eiszapfen-Lichterkette und zum Hue Festavia Lichternetz.
Eine Gemeinsamkeit fällt direkt auf: Alle drei Modelle sind mit jeweils 250 LEDs ausgestattet und auch bei der Helligkeit identisch. Für jede Lichterkette werden 150 Lumen bei 2.700 Kelvin und 200 Lumen bei 4.000 Kelvin angegeben. Die Unterschiede liegen daher vor allem in der Bauform, den Abmessungen und der Leistungsaufnahme. Die Steuerung erfolgt klassisch über die Hue Bridge oder alternativ per Bluetooth.
Die wichtigsten Unterschiede zwischen den drei neuen Festavia-Modellen:
| Modell | Abmessungen | UVP |
|---|---|---|
| Hue Festavia Lichtervorhang | 1,35 × 2 Meter | ca. 220 Euro |
| Hue Festavia Eiszapfen | 8,85 × 0,5 Meter | ca. 220 Euro |
| Hue Festavia Lichternetz | 3,5 × 1 Meter | ca. 220 Euro |
Hue Festavia Lichtervorhang
Mit großer Freude blicke ich auf den neuen Lichtervorhang von Hue, der 1,35 Meter breit ist und eine Höhe von knapp 2 Metern abdecken kann. Die insgesamt 250 LEDs verteilen sich auf zehn senkrecht herabhängende Stränge mit jeweils 25 LEDs. Der Abstand zwischen den Strängen beträgt rund 15 Zentimeter.
Gedacht ist der Lichtervorhang vor allem für Fenster und Wände, aber zum Beispiel auch für den Bereich hinter dem Bett. Im Lieferumfang sind dafür ausreichend Ösenkabelbinder enthalten, die ihr zum Beispiel an einer Gardinenstange befestigen könnt.
Hue Festavia Eiszapfen-Lichterkette
Die neue Hue Eiszapfen-Lichterkette ist dagegen für Dächer, Fassaden, Zäune und Balkone vorgesehen. An dem 8,85 Meter langen Hauptkabel hängen unterschiedlich lange Stränge nach unten und erzeugen so den typischen Eiszapfen-Effekt. Die maximale Höhe pro Strang beträgt rund 50 Zentimeter.
Die Lichterkette kommt auf eine Gesamtlänge von 13,35 Metern, wobei 4,5 Meter auf die Zuleitung entfallen. Laut Lieferumfang sind auch hier wieder entsprechende Halterungen dabei. Bisher ist mir auch nur diese eine Länge der Lichterkette bekannt, weitere sind derzeit nicht in Planung.
Hue Festavia Lichternetz
Auch das dritte Modell dürfte ziemlich interessant sein: Ein rund einen Meter hohes und 3,5 Meter langes Lichternetz. Es soll sich vor allem über Büsche, Hecken und andere Objekte legen lassen. Im Vergleich zur normalen Hue Festavia Lichterkette verteilen sich die insgesamt 250 LEDs deutlich gleichmäßiger.
Einen Unterschied zu den zwei zuvor genannten Lichterketten gibt es, denn sie ist schwarz. Dadurch wird die Lichterkette weniger sichtbar und soll den Effekt des Lichternetzes noch verstärken. Die Zuleitung ist erneut 4,5 Meter lang und der Abstand zwischen den einzelnen LEDs liegt bei rund 14,4 Zentimetern.
Anschluss an das Hue Niedervoltsystem
Alle drei Modelle werden an das Niedervoltsystem von Philips Hue angeschlossen und können dank IP54-Zertifizierung ganzjährig im Außenbereich verwendet werden. Eine Verlängerung ist meines Wissens nach nicht möglich, da es sich nur noch um ein dünnes Kabel handelt. Gerade beim Lichtervorhang lasse ich mich aber gerne eines Besseren belehren.
Die Lichterketten werden normal ins Hue System eingebunden und können dann auf alle Funktionen inklusive Hue Sync Music zugreifen. Für die Verteilung der Farben werden die bekannten Festavia-Stile wie Linear, Diffus und gespiegelt unterstützt. Es gibt keinen Hinweis auf frei programmierbare Bilder oder Animationen, bei denen jede LED einzeln angesteuert werden kann.
Preislich wird Hue eine unverbindliche Empfehlung von voraussichtlich 219,99 Euro für die Lichterketten aufrufen. Je nach Region kann sich diese aber leicht anpassen, fixieren möchte ich sie daher noch nicht. Die endgültigen Preise erfahren wir dann in wenigen Tagen zur offiziellen Vorstellung am 03. September.





