Mittlerweile müssten es schon fast zwei Jahre her sein, seit ich das letzte Mal in Eindhoven war und mir den Signify Campus angeschaut habe. Vorrangig ging es natürlich um Philips Hue, aber abseits davon fand ich die Professional-Sparte mindestens genauso spannend.
Mit solchen Beleuchtungslösungen, die hauptsächlich für B2B und somit für Schulen, Büros oder Geschäftsräume gedacht sind, kommt man sonst ja eher selten in Berührung. Einige werden jetzt nach und nach auch für den normalen Consumer-Bereich geöffnet und das Philips Skylight konnte ich mir gestern sogar schon einmal anschauen.
Vorrangig geht es darum, dass die Deckenleuchte das Gefühl von natürlichem Tageslicht in sonst eher dunklere Räume bringen soll. Darunter fallen Büros mit wenig Tageslicht, Souterrain-Wohnungen oder dank IP44-Zertifizierung auch innenliegende Badezimmer. Natürlich kommt dann direkt auch die Frage auf, ob sich das Philips Skylight auch über Hue steuern lässt.

In diesem Fall verzichtet der Hersteller aber komplett auf eine smarte Anbindung über Zigbee, Thread oder WLAN, gesteuert wird sie ausschließlich über die mitgelieferte Fernbedienung. Im Gespräch konnte ich aber heraushören, dass es durchaus möglich ist, dass ähnliche Modelle in einigen Jahren für Hue herauskommen könnten.
Wobei dies dann aber eher eine Spielerei wäre, denn eine Tageslicht-Deckenleuchte soll eine natürliche Beleuchtung darstellen und keine künstliche. Genau dafür sorgt auch der imitierte Schatten und die automatische Anpassung von Helligkeit und Lichtfarbe an den Tagesverlauf.
Vier Modell-Varianten zum Start

Zur Philips Skylight-Familie zählen auch die Philips Skylight VitaUp-Modelle. Diese verfügen über ein integriertes UV-B-Modul, das die natürliche Vitamin-D-Produktion des Körpers in Innenräumen fördern soll.
Die Produktreihe umfasst vier Modelle:
- Philips Skylight Medium
- Philips Skylight Large
- Philips Skylight VitaUp Medium
- Philips Skylight VitaUp Large
Die Preise starten bei 499,99 Euro. Je nach Größe und Ausstattung dürften die Kosten jedoch deutlich variieren. Vor allem die VitaUp-Modelle mit integriertem UV-B-Modul werden voraussichtlich spürbar teurer ausfallen als die Standardvarianten.

