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Als ich mir gestern Abend den Karton der Petunia Wegeleuchten geschnappt habe, konnte ich es eigentlich kaum erwarten, die Teile in Aktion zu sehen. Allein der Aufdruck lässt keine Zweifel aufkommen – hier kauft man ein Produkt, welches hell leuchtet und dazu noch mit Philips Hue steuerbar ist.

Was soll ich sagen? Meine Erwartungen wurden voll erfüllt, die Wegeleuchten haben ein kräftig weißes Licht, welches auch den dunkelsten Weg erleuchten kann. Doch als ich dann auf die Farben umgeschaltet habe, musste ich erstmal kurz schlucken.

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Ich weiß nicht, wieso, aber ich hätte mir bei den Farben ein deutlich helleres Licht gewünscht. Nach meinem Geschmack reicht die Petunia vorerst nur als Dekolicht, sofern man es gerne bunt mag. Sobald man aber im Weißbereich unterwegs ist, gibt es eine klare Kaufempfehlung von mir.

Aber fangen wir mal ganz von vorne an. Die Petunia gibt es aktuell bei Adli zu kaufen und kommt mit drei Wegeleuchten samt Netzteil und Erdspieße zu euch. Die Leuchten werden über das separate Kabel miteinander verbunden und alle 3 Meter kann eine Leuchte angeschlossen werden. Das gesamte Kabel hat eine Länge von 9 Meter und jeder Abschnitt hat einen eigenen Drehverschluss, der die Kontakte gegen Wasser schützen soll

Ich kann euch auf jeden Fall den Tipp geben, dass ihr die Petunia Wegeleuchten an die Philips Hue Bridge anlernt, bevor ihr diese im Garten verbaut. Wie das geht, könnt ihr in diesem Artikel lesen. Nachdem ich dann endlich soweit war, habe ich die Wegeleuchten dann in meiner Philips Hue App eingerichtet und meinem Gartenbereich zugewiesen. Ich spreche zurecht von Leuchten, denn anders als bei den Innr Spots, werden die tint Petunia als drei einzelne Leuchtmittel aufgeführt. Dies hat den Vorteil, dass man jeweils unterschiedliches Licht einstellen kann.

Ein sehr nettes Feature, womit die tint Petunia Wegeleuchten ein paar Pluspunkte bei mir sammeln können. Wenn wir dann schon beim Thema Pluspunkte sind, möchte ich noch die Erdspieße loben. Hier hat tint ebenfalls mitgedacht. Es wird nichts verschraubt, sondern einfach nur gesteckt. Im Umkehrschluss heißt das für euch, ihr benötigt kein Werkzeug, um die Erdspiele mit der Lampe zu verbinden. Wenn ich mit richtig erinnere, muss man bei den Philips Hue Lily Spots den Boden abschrauben, um die Erdspieße mit der Lampe zu verbinden.

Nachdem die tint Petunia also eingebunden war, habe ich dann die Weißtöne und auch die Farben durchgeschaltet. Hier wird eins sofort klar, die 250 Lumen Helligkeit werden absolut nur bei weißem Licht erreicht, was ich aber bereits Anfangs schon genauer erläutert habe.

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Ansonsten machen die Wegeleuchten einen guten Eindruck und sehen auch durchaus schick aus, wenn da die angesprochenen Probleme nicht wären. Wahrscheinlich wäre es sogar besser gewesen, wenn man zusätzliche LEDs in den Boden gesetzt hätte, denn zum jetzigen Zeitpunkt wird die innere weiße Kunststoffabdeckung einfach nur von außen angestrahlt. Kann man machen, das Ergebnis sieht mit zusätzlichen LEDs im Boden, wohl deutlich besser aus.

Immerhin muss man Müller Licht zugutehalten, dass der Preis mit knapp 95€, noch deutlich unter dem der Philips Hue Produkte liegt. Für mich bleibt daher einfach nur zu hoffen, dass die zweite Generation viel heller wird – das es geht, zeigen ja auch die tint Calluna Lampe und auch der neue tint Outdoor Lightstrip. Beide Produkte wurden von uns bereits in guten Tönen gelobt und sind eine super Ergänzung zu den teureren Philips Hue Produkten.

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Über

Tom

Meine ersten smarten Lampen habe ich 2013 gekauft und seit dem gibt es kein Halten mehr. Mittlerweile habe ich mehr als 50 smarte Leuchtmittel im Einsatz.

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